Im März startete nun die lang geplante Projektwoche für die zukünftigen Pflegefachkräfte. Gemeinsam mit der Schule, den Schülern und den Experten aus den Partnereinrichtungen des HPVN wurden die neunen Themen für den Stundenplan erarbeitet. Vom 23.03.2026 bis 27.03.2026 gab es Unterrichtseinheiten in den zwei Klassen des zweiten Ausbildungsjahres.
Unsere Experten, berichteten unter Anderem über Trauerarbeit und Kommunikation mit Sterbenden Menschen, sowie stellte sich die Kinder SAPV Ostbayern mit ihrer Arbeit vor. Die Schüler wollten im vergangenen Jahr auch mehr über verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten erfahren und so holte das HPVN einen Bestatter aus der Region mit ins Boot.
Nach einer kurzen Einführung und Vorstellung der Themen durch Frau Meyer, der Netzwerkkoordinatorin und Herrn Lober von der Gesundheitsregion plus, starteten die Schüler direkt in die Themenfelder. Das Feedback der Schüler war wieder sehr positiv.

Einstieg in die Projektwoche in den Klassenzimmer an der Schule

Was tue ich für mich selbst? Thema „Selbstführsorge“
Die Schüler konnten wieder wertvolle Einblicke in die Arbeit und die Tätigkeiten der verschiedenen Institutionen gewinnen und bereits vermitteltes Wissen der letzten Projektwoche 2025 vertiefen.
Ziel ist es Berührungsängste zu nehmen und in ihrer Fachlichkeit zu stärken.

Thema: „Letzte Hilfe“ ambulanter Hospizdienst der Caritas

Bestattungsinstitut Gronauer Altenstadt, über ihre Arbeit
Am letzten Tag der Projektwoche blickten beide Klassen auf die vergangenen Tage zurück. In einer Reflexionsrunde die Frau Meyer und Herr Lober vorbereitet hatten, wurden die Schüler gefragt wie sie das Projekt bewerteten und wie sich der Blick auf die Themenbereiche verändert hat. Und ob ihre Erwartungen hinsichtlich der gewünschten Themen erfüllt wurden, oder wo sie noch mehr Bedarf gesehen hätten.
Für das Hospiz und Palliativnetzwerk ist es wichtig, den Weg hier auch mitzugehen, um die Ausbildung insgesamt aufzuwerten und somit auch dem Fachkräfte Mangel entgegen zu wirken.

Nächstes Jahr wird wieder eine Projektwoche im Aufbau geplant, das Netzwerk und alle Akteure hoffen, dass durch die Projektwoche, unsere Fachkräfte von Morgen gestärkter hervorgehen und es ihnen leichter fällt mit schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen umzugehen und entsprechend begleiten zu können.
Die Planungen hierzu laufen bereits wieder.

